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Gerd Altmann / pixelio.de

Gut und Güter existieren grundlegend auf dem Recht.

"Nicht weil es Gesetze gibt, gibt es Eigentum, sondern weil es Eigentum gibt, gibt es Gesetze." Frédéric Bastiat

Eigentum und Tausch / HandelBearbeiten

Nur durch die Vorstellung von "Eigentum" und einer Durchsetzung der sogenannten "Verfügungsgewalt" kann ein Mensch Güter mehr als nur besitzen und somit auch tauschen - Eigentum weitergeben.

Die grundlegenden rechtlichen Absprachen, die Eigentum, Tausch und Handel der Güter regeln, finden sich im Grundgesetz, BGB und im HGB.


VerfügungsgewaltBearbeiten

»Wirtschaftlich orientiert« soll ein Handeln insoweit heißen, als es seinem gemeinten Sinne nach an der Fürsorge für einen Begehr nach Nutzleistungen orientiert ist. »Wirtschaften« soll eine friedliche Ausübung von Verfügungsgewalt heißen, welche primär, »rationales Wirtschaften« eine solche, welche zweckrational, also planvoll, wirtschaftlich orientiert ist. »Wirtschaft« soll ein autokephal, »Wirtschaftsbetrieb« ein betriebsmäßig geordnetes kontinuierliches Wirtschaften heißen.« Max Weber

siehe auch: Wirtschaft und Gesellschaft - Grundriss der verstehenden Soziologie (1922) Max Weber

Eigentum gewährleistet KnappheitBearbeiten

Unter "Knappheit" versteht die Ökonomie im Prinzip nicht das absolute aktuelle oder potenzielle insgesamte Vorkommen, sondern am Ende die rechtliche Komponente: "Knappheit ist Exklusion von der Verfügung über eine Sache oder ein Ding, und Eigentum ist die rechtliche Grundlage dieser Exklusion." (Stefan Meretz)


"Privat (von lat. privatus, von privare, „abgesondert, beraubt, getrennt“, privatum, „das Eigene“ und privus, „für sich bestehend“) bezeichnet Gegenstände, Bereiche und Angelegenheiten, die nicht der Allgemeinheit gehören bzw. offenstehen, sondern nur einer einzelnen Person oder einer eingegrenzten Gruppe von Personen, die untereinander in einem intimen bzw. einem Vertrauensverhältnis stehen."

Bei K. Marx und in der marxistischen Theorietradition wird unter Privateigentum meist allein Verfügungsgewalt über Produktionsmittel (nicht über andere Sachen oder Güter) verstanden." (Wirtschaftslexikon24)


"Nur wo Eigentum rechtlich garantiert wird, sind Menschen bereit, Ideen umzusetzen, Geld zu investieren und Arbeitsplätze zu schaffen. Eigentum schaffe Wohlstand, wusste schon Adam Smith (1723 bis 1790). [...] Der peruanische Ökonom Herando de Soto fügt hinzu: „Privateigentum fördert per se das Gemeinwohl.“ Eine Marktwirtschaft braucht nicht nur Geld, sie braucht auch eine Rechtsordnung, sonst kommt sie nicht in Schwung." Rainer Hank / FAZ 04/07

Eigentum verpflichtetBearbeiten

Eigentum verpflichtet grundsätzlich erst einmal dazu, einen Teil des Erwirtschafteteten an den Staat abzutreten, der u.a. die Rechtssicherheit des Eigentums - aber auch die gemeinsam (demokratisch) gesetzten sozialen Aufgaben - durchsetzt. (GG Art 14 & Sozialpflichtigkeit)


Gemeines EigentumBearbeiten


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Wikipedia

Privatgüter
stehen hierbei den öffentlichen Gütern und Gemeingütern praktisch gegenüber - aber auch diese öffentlichen und gemeinen Güter sind in diesen ihren Eigenschaften privatrechtlich und handelsrechtlich (Sonderprivatrecht) geregelt - z.B. Güter der "Öffentlichen Hand". Dabei sind die Ausschlussprinzipien und die Rivalität, die im Artikel "Access" verzeichnet sind, ebenso rechtliche Faktoren.

"Die Privatwirtschaft wird oft auch etwas salopp als „freie Wirtschaft“ bezeichnet. Dies bezieht sich auf die Möglichkeit der Privatwirtschaft, im Rahmen der Gesetze frei zu entscheiden, also nicht gebunden an Kriterien, die außerhalb des Unternehmens liegen."

"Nach Richard A. Musgrave sind öffentliche Güter zum einen dadurch gekennzeichnet, dass niemand aufgrund rechtlicher oder technischer Gegebenheiten von der Nutzung des Gutes ausgeschlossen werden kann (Nichtausschlussprinzip), zum anderen, dass eine Nichtrivalität bzgl. des Konsums besteht, d. h., die Nutzung durch eine Person beeinträchtigt nicht die Nutzung durch andere (Nichtrivalität im Konsum). Bei einem privaten Gut fehlt mindestens eines dieser Merkmale. Beispiele für öffentliche Güter sind die Landesverteidigung oder das Licht eines Leuchtturms.

Arten von AbsprachenBearbeiten

Besonders die rechtlichen Absprachen, die Nominalen Gütern zugrunde liegen, zeigen deutlich, dass es offensichtliche, weniger offensichtliche und versteckte / verdrängte / verschwiegene Absprachen bei Gütern gibt bzw. geben kann.

Recht als GutBearbeiten

Ideelle GüterBearbeiten

Natürlich kann auch Recht ein Gut sein, z.B. im Sinne der Erstellung von Verträgen durch Anwälte.


RechtsgutBearbeiten

"Der Begriff des Rechtsguts, auch Schutzgut genannt, bezeichnet dagegen das rechtlich geschützte Interesse einzelner Menschen oder Rechtspersonen (Individualrechtsgüter) und der Gesellschaft als solcher (Universalrechtsgüter). Der Rechtsgutschutz ist Hauptaufgabe des Strafrechts."

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