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Märkte sind Orte und Gelegenheiten, wo Gut und Güter unter Menschen getauscht werden.

Juristische MärkteBearbeiten

So, wie Güter in erster Linie Juristische Güter sind, die sich in Form ihrer rechtlichen Beziehung zu Eigentum, Besitz, Nutzungsrechten, Tausch, ... unterscheiden, müssen auch die Märkte grundlegend als rechtliche Konstrukte betrachtet werden. Daher unterscheidet die "Mediale Wirtschaft" die Märkte, die rechtlich verschieden gestaltet sind, in miteinander interagierenden Märkten:

  • Der Komplementäre Markt; der private nicht-monetäre reine Tausch ohne öffentliches Zahlungsmittel (ohne Geld, evtl. mit Komplementärwährung) und Steuern - im Fall von wirtschaftlichem Tausch, auch mit Komplementärwährung, fallen Steuern an!
  • Der Gemeine Markt öffentlicher Güter und Gemeingüter
  • Der Geregelte Markt (Meriotische Güter), der gefördert oder sanktioniert wird
  • Der Freie Markt - frei von Förderungen, Saktionen und Verzerrungen bzgl. der erfolgreichen Verbindung von Angeboten und Nachfrage (aber nicht frei von Recht, Gesetz und Politik)


Rechtssicherheit und Freiheit von ... Bearbeiten

Da selbst und gerade der "Freie Markt" für sich "Rechtssicherheit" beansprucht, muss auch dieser Markt als ein rechtlicher und somit politischer Raum betrachtet werden. Es geht im "Freien Markt" nicht darum einen politischen und rechtsfreien Raum zu gestalten - sondern einen Markt, der auf Sanktionen, Subventionen und weitere künstliche Verzerrungen verzichten kann.


EigentumBearbeiten

"Die Marktwirtschaft (früher auch Verkehrswirtschaft) bezeichnet ein Wirtschaftssystem, in dem die Verteilung der Entscheidungs- und Handlungsrechte durch das Rechtsinstitut des privaten Eigentums an Produktionsmitteln erfolgt." (Wikipedia)

Diese Formulierung ist nicht ganz korrekt und betrifft nicht den Gemeinen Markt Öffentlicher und Gemeiner Güter. Daher macht eine Aufteilung in mehrere Märkte Sinn.


WirtschaftsprozesseBearbeiten

"Innerhalb des Wirtschaftsprozesses gibt es folgende Variablen:

[...] In einer marktwirtschaftlichen Wirtschaftsordnung werden die Wirtschaftsprozesse von den Marktteilnehmern dezentral geplant, wobei der Marktmechanismus die einzelnen Pläne koordiniert. In einer Zentralverwaltungswirtschaft erfolgt die Planung der Wirtschaftsprozesse zentral durch den Staat." (Wikipedia)

Auch diese Aussage ist nicht völlig korrekt: Die Variablen Geldmenge, Steuern, Staatsausgaben & Transferzahlungen werden grundsätzlich zentral vom Staat koordiniert. Auch auf das Einkommen kann der Staat z.B. durch Mindestlohn oder Rahmenbedingungen für Tarifverträge zentralen und direkten Einfluss ausüben. Auf Exporte, Importe und Sparquote hat der Staat einen indirekten, aber dennoch zentral gesteuerten Einfluss.

Was praktisch nur als dezentral verwaltet bleibt ist: "Mit Wirtschaftsprozess bezeichnet man in der Wirtschaftspolitik den definierten wiederkehrenden Ablauf von Produktion und Konsum." (Wikipedia)


Preis, Allokation & VerteilungBearbeiten

...

siehe auch "Preis"

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