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Richard Werner Über die Notwendigkeit einer Reform der Volkswirtschaftslehre44:37

Richard Werner Über die Notwendigkeit einer Reform der Volkswirtschaftslehre

Geldsystempiraten - Podiumsdiskussion zur Finanzkrise mit Prof. Richard Werner01:55:23

Geldsystempiraten - Podiumsdiskussion zur Finanzkrise mit Prof. Richard Werner

Prof. Richard Werner - Interview, Monetative Jahrestagung Berlin 201241:05

Prof. Richard Werner - Interview, Monetative Jahrestagung Berlin 2012

Richard Werner Central Bank Policy - Lessons (not) learned from Japan25:14

Richard Werner Central Bank Policy - Lessons (not) learned from Japan

Am 7.11.2012 war der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Richard Werner im Mumble-Raum der AG Geldordnung und Finanzpolitik zu Gast.

ZinsBearbeiten

Mit der Aussage, dass es keine empirischen Belege dafür gibt, dass der Zins eine wichtige Kausalvariable zur Steuerung der Wirtschaft darstellt, stellt Werner die allgemeine Lehrmeinung in Frage und macht deutlich: Der Zins als geldpolitisches Werkzeug ist untauglich. (GSP)

KreditschöpfungBearbeiten

Werner unterscheidet in seiner Analyse 3 Modelle der Kreditschöpfung:

  1. Die gute Kreditschöpfung (für produktive Zwecke, Investitionen usw.)
  1. Konsumkredite (Teil des BIP für Konsum)
  1. Kreditvergabe für Transaktionen (Tragen nicht zum BIP bei)

Geldsystem Piraten

Krisen-LösungBearbeiten

Werner rät dringend zu einem pragmatischen Lösungsansatz, um die Kosten der Krise in den Griff zu bekommen.

Sein Reformvorschlag sieht vor Banken zu sanieren, indem die Zentralbanken die Löcher in den Bankbilanzen zum Buchwert übernehmen (Tatsachenbuchhaltung).
Den Zentralbanken entstehen dadurch keine Kosten, es entsteht keine neue Inflation, der Steuerzahler muss nicht mehr für die Rettungskosten aufkommen und auch der Sparzwang wird überwunden. Banken wird damit geholfen wieder Produktivkredite zu vergeben, die Aufschwung erzeugen.

Um den Staat zu entlasten soll davon abgekommen werden Staatsanleihen auszugeben. Stattdessen soll der Kreditmarktzins genutzt werden, denn Primärmarktzinsen sind zum Einen wesentlich niedriger als Anleihemarktzinsen, und zum Anderen sind die Staaten durch diese Vorgehensweise nicht länger den Spekulanten ausgeliefert.

Er schlägt damit einen politisch machbaren und kurzfristigen Weg vor, die Staatsschuldenkrise kostengünstig in den Griff zu bekommen. Die Staaten würden sich das Geld also direkt bei den Geldschöpfern besorgen, und das sind derzeit die Banken.

Richard Werner gilt auch als ein Unterstützer der Monetative, also einer Verlagerung der Geldschöpfung von den privaten Banken hin zur öffentlichen Hand. Dies ist aber ein Vorschlag, der noch weiter geht und weit mehr politische Aufklärungsarbeit erfordert. Somit ist Werners Reformplan in der momentanen Situation realistischer und wäre politisch einfach umsetzbar. (GSP)

Zur PersonBearbeiten

"Richard A. Werner (* 5. Januar 1967 in Landau an der Isar) ist ein deutscher Ökonom, der an der London School of Economics und den Universitäten von Oxford und Tokyo studierte. Derzeit lehrt er an der Universität Southampton in England sowie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Bekannt wurde er durch die Entwicklung einer heterodoxen Lehre der Geldschöpfung unter dem Begriff der Kredittheorie des Geldes, die an Arbeiten und Ansichten von Joseph Schumpeter anknüpft." Wikipedia

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